Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf

des Diakonischen Werks Traunstein e.V.

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Rückblick


Urkundenverleihung zur staatlich anerkannten Erzieherin / zum staatlich anerkannten Erzieher

Am 13.09.2018 war es wieder so weit, über 100 AbsolventInnen der Fachakademie für Sozialpädagogik konnte die Urkunde zur staatlich anerkannten Erzieherin / zum staatlich anerkannten Erzieher überreicht werden.

Der Leiter der Fachakademie, Christian Peiser, eröffnete den Festakt mit ein paar Gedanken zu den Widersprüchen, die der Beruf der Erzieherin / des Erziehers mit sich bringen: lange Ausbildungszeit – Vergütung, Beziehungsaufbau zu den Kinder – knappes Zeitbuget. Mit diesen und anderen Widersprüchen müssen sich Fachkräfte auseinander setzen und ihren persönlichen Umgang damit, ihre Richtung, finden. Zur Navigation in eine erfolgreiche berufliche Zukunft gab er den Studierenden die folgenden drei Punkte mit: die bereits absolvierte fundierte Ausbildung, gelebte Werte als Kompass für die pädagogische Arbeit und Vertrauen in Gottes Geleit und Führung.

Die anschließende Überreichung der Urkunden an die AbsolventInnen durch deren PraxisbetreuerInnen wurde immer wieder durch Stücke der Lehrerband und des Lehrerchors untermalt.


Zu den Gratulanten zählten neben Herrn Peiser und der stellvertretenden Schulleiterin Marianne Glück auch Andreas Gruber. Er beglückwünschte all jenen, die während ihrer Ausbildung das religionspädagogische Zertifikat erworben haben und dies nun auch überreicht bekamen.

Abschließend machte Andreas Karau, 1. Vorsitzender des Diakonischen Werkes Traunstein, auf die guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam und betonte die tiefe Sinnhaftigkeit, die die Arbeit mit Menschen erzeugen kann. Mit großem Stolz verwies er auf die über 1000 AbsolventInnen in den letzten Jahren, die an den Fachakademien der Diakonie Traunstein ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Den ErzieherInnen gab er mit auf den Weg, sich zu guten Beziehungsstiftern und Beziehungsgestaltern zu entwickeln.

Im Anschluss an den Festakt lud der Förderverein der Fachakademie zu einem Sektempfang ein. Bei leckeren Häppchen ergaben sich schöne Gespräche in denen Studierende und Lehrkräfte sich gemeinsam an die vergangenen Jahre zurück erinnerten.

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Ferienmaßnahme Starkheim 2018

Vom 30.07. bis 03.08.2018 fand auch dieses Jahr zum bereits vierten Jahr wieder das Integrative Ferienprogramm der Fachakademie Starkheim statt. Der Tag begann für die Kinder um 9:00 Uhr auf der großen Wiese vor der Schule, wo sie von uns 15 Betreuern empfangen wurden. Hier hatten die Kinder Zeit zu toben, bis alle von ihren Eltern oder von Bussen gebracht wurden. Gemeinsam haben wir dann den Tag mit einem Begrüßungskreis, in dem wir alle Kinder gezählt haben und ihnen mitteilten, was wir heute alles geplant haben, gestartet. Anschließend haben wir uns dann in Kleingruppen aufgeteilt um uns besser kennen zu lernen und Spiele zu spielen. Somit verging die Zeit bis zum Frühstück rasend schnell.


Am Montag hatten die Kinder im Freispiel Zeit, sich das Geländer rund um die Schule genauer kennen zu lernen und zu erkunden. An den nächsten beiden Tagen ist ein Teil gleich nach dem Frühstück zum Inn los marschiert um dort den Vormittag am seichten Wasser zu verbringen, während der andere Teil die Möglichkeit hatte an der Schule das Planschbecken, die Wasserrutsche und das Trampolin auszunutzen.

Am Donnerstagvormittag wanderten wir alle gemeinsam zu einem Spielplatz in Mühldorf, wobei wir jedoch erst den Inn mit der Inn-Fähre überqueren mussten. Dort machten wir gemeinsam ein großes Picknick. Am Nachmittag ging es für die Kinder zu einer großen Exkursion durch Starkheim, da sie, um an den Schatz zu gelangen, verschiedene Aufgaben auf dem Gelände rund um die Schule bewältigen mussten. Abschließend feierten wir am Freitag eine gemeinsame Party, bei der die Kinder die Musik selbst auswählen durften und auch schon am Vormittag halfen, die Muffins zu backen. Unser Team hat für die Deko und die anschließenden Wasserbomben gesorgt.


Die Kinder halfen uns die Woche über wo sie nur konnten, wie zum Beispiel das Vorbereiten des täglich frischen Mittagessens und sogar beim Aufräumen waren alle mit Spaß dabei. Somit verbrachten wir alle gemeinsam eine wunderschöne Woche und ermöglichten uns einen schönen Start in die Ferien.

Jenny Flowers, Tanja Pfanzelt


Trip Abroad nach Edinburgh

Montag, 21.05.2018

Pünktlich um 12:30 Uhr trafen wir uns am Münchener Flughafen im Airbräu. Da wurden alle Informationen für den weiteren Verlauf am Flughafen ausgetauscht. Bis zum Abflug hatten wir noch genügend Zeit, um unser Gepäck aufzugeben und Essen zu gehen. Das Flugzeug startete wie zur angegebenen Zeit um 16:05 Uhr. Der Flug verlief ohne Komplikationen. Am Edinburgher Flughafen angekommen, warteten wir alle auf unser Gepäck und anschließend brachte uns Hona in unser Hostel. Nun hatten wir Zeit zur freien Verfügung und konnten unsere Zimmer beziehen. Dank der „Walking Tour“, die um 19:45 Uhr von einer Studentin geführt wurde, konnten wir einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen und viele Informationen erhalten. Den restlichen Abend konnten wir in Kleingruppen die Stadt erkunden.


Dienstag, 22.05.2018

Wir trafen uns um 7:30 Uhr im Eingangsbereich vom Hostel und Sita brachte uns zum „Dean Village“. Nach diesem Besuch ging es für die Gruppe gleich weiter zum Edinburgh Castle, an dem uns Josephine über die Burg einiges erzählte. Wenige Meter weiter besuchten wir um 10:30 Uhr das „World of Illusion“, was von Julia organisiert wurde. Dort hatten wir dann genügend Zeit, die vielen verschiedenen Etagen anzuschauen. Um 13:00 Uhr hatten wir unsere wohlverdiente Mittagspause. Nach einer halben Stunde brachte uns Hona durch die „Royal Mile“ . Von dem Trubel in der Stadt ging es dann um 14:00 Uhr weiter zu einem ruhigeren Ort, den Arthur´s Seat. Gemeinsam ging es den Berg hoch und während kurzen Verschnaufspausen erzählte Laura etwas über den Berg. Um 16:00 Uhr wollten wir uns das „Real Mary King´s Close“ ansehen, aber durch Kommunikationsschwierigkeiten hatten sie keinen Platz mehr frei für eine Führung. Dafür hatten wir dann wieder Zeit für uns, die Stadt weiter zu erkunden. Um 19:30 Uhr ging es für alle zum gemeinsamen Abendessen, wo wir sehr gut gegessen hatten, und einige haben sogar eine kostenlose Bierprobe bekommen. Gemütlich haben wir den Abend ausklingen lassen.


Mittwoch, 23.05.2018

Schon um sieben Uhr brachte uns Jenny zum Bahnhof, von dem wir nach Kirkcaldy fuhren. Ein straffer Fußmarsch brachte uns zu der Einrichtung, die Jenny kontaktiert hatte. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und nach einem austauschenden Gespräch mit der Leitung, durften wir uns die Einrichtung ansehen und in Kontakt mit den Kindern und den Pädagogen kommen, die für offene Fragen jederzeit ansprechbar waren. Ein weiterer Transfer durch Hona brachte uns zur „Deep Sea World“ nach North Queensferry. Wegen eines Krankheitsfalls war jedoch keiner mehr begeistert hineinzugehen. So fuhren wir gemeinsam wieder zurück ins Hostel. Den ganzen Nachmittag konnten wir für uns nutzen.


Donnerstag, 24.05.2018

Am Donnerstag haben wir gleich zwei Einrichtungen besucht. Um 8:00 Uhr starteten wir zur St. George´s Schule, unter Bettinas Führung. Auch dort sind wir sehr herzlich aufgenommen worden. Zwei Schülerinnen der Schule haben uns durch alle Gebäude geführt. Am Ende der Begehung haben wir uns mit einer Lehrkraft und ein paar Schülerinnen zusammengesetzt und bei Cafe und Keksen sind offene Fragen geklärt worden. Nachdem wir uns verabschiedet haben, haben wir eine kurze Pause gemacht. Währenddessen hat uns Rebecca Referate über Adam Smith und J.K. Rowling vorgetragen. Anschließend ging es weiter zum Edinburgh College. Nach der Mittagspause um 14:00 Uhr begrüßten wir einen Verantwortlichen des Colleges, der uns auch durch das riesige Haus führte. Wie bei der vorherigen Einrichtung haben wir uns gemeinsam in einen Besprechungsraum gesetzt und dort ist noch einiges geklärt worden. Nach dem College sind wir mit dem Bus zurück ins Hostel gefahren und anschließend hatten wir wieder Zeit für uns. Am Abend ist die ganze Gruppe in ein Pub gegangen und hat den letzten Abend gemeinsam genossen.


Freitag, 25.05.2018

Am Freitag Morgen haben sich einige aus der Gruppe getroffen, um gemeinsam im Hostel zu frühstücken. Treffpunkt war an diesem Tag 8:30 Uhr am Hosteleingang. Simon hat uns zum Calton Hill gebracht und hat dort Referate über William Wallace, Robert the Bruce und den Calton Hill gehalten. Nachdem wir wieder im Hostel waren, haben wir gegen 10:30 Uhr ausgecheckt. Wir durften unsere Koffer noch in einem Extraraum lassen, um mit möglichst wenig Gepäck noch einmal die letzte freie Zeit in der Stadt zu nutzen. Um kurz vor fünf Uhr haben wir uns wieder getroffen, um mit dem Bus um 17:00 Uhr zum Flughafen zu fahren. Zwei aus der Gruppe haben jedoch nicht mehr in den Bus hineingepasst und haben somit auf den nächsten warten müssen, der allerdings erst einige Minuten später kam. Als endlich alle am Flughafen angekommen sind, haben wir Zeit zur freien Verfügung gehabt und um 20:00 Uhr sollte normalerweise der Flug starten. Jedoch haben wir lange warten müssen, weil das Flugzeug nicht gekommen ist. Daraufhin haben wir erfahren, dass es sein kann, dass wir noch eine Nacht in Edinburgh bleiben müssen. Doch wir hatten Glück, dass das Flugzeug kam und wir nach Hause fliegen konnten.

Protokoll: Laura Uellenberg


10. Kulturfest in Starkheim

Das Kulturfest an der Fachakademie ist in den letzten 10 Jahren zu einem festen Termin in vielen Kalendern geworden. Dies hat sich an den zahlreichen Besuchern gezeigt, die trotz des nicht ganz so guten Wetters nach Starkheim gekommen sind.


Die breite Palette an Aktionen garantierte, dass für jede Besucherin und jeden Besucher, egal wie alt, ein passendes Angebot dabei war. Für die Mutigen ging es hoch in die Bäume vor dem Haus, die Kreativen konnten sich in den Werk- und Kunsträumen austoben, die Spielbegeisterten wurden durch eine Schnitzeljagd durch das ganze Haus geleitet und konnten dabei auch noch die vielen anderen Mitmachaktionen entdecken. Musikbegeisterte hatten die Möglichkeit bei unterschiedlichsten Darbietungen zuzuhören und auch mitzumachen und für Geschichtenliebhaber gab es Theateraufführungen.

Soviel Angebot macht hungrig! In diesem Jahr verwöhnten die Studierenden die Gäste mit vielen hausgemachten, frisch zubereiteten Leckereien. Highlights waren hier sicher die Burger am eigens dafür gebauten Burgerstand und die Pizza aus dem selbstgebauten Pizzaofen.


Das Fest war ein voller Erfolg, weil die Studierenden aus dem SPS 2, den Unter- und Oberkursen, die Lehrkräfte und alle Mitarbeiter im Haus gemeinsam zum Gelingen beigetragen und die vielen Besucher das Angebot so aktiv und mit großer Begeisterung angenommen haben!


Jugendkongress Berlin 2018

Von 20 – 24.Mai nahmen 8 Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik am Jugendkongress in Berlin teil. Dies fand im Rahmen eines Übungsfaches begleitet von einer Lehrkraft statt. Da wir tagtäglich mit Ereignissen und Veränderungen konfrontiert werden die unsere Zivilgesellschaft beeinflussen, lädt der Jugendkongress jährlich 450 Jugendliche ein um sich zu vernetzen, auszutauschen und sich für unsere Demokratie zu engagieren.

Am ersten Abend wurde der Kongress, der unter dem Motto „Engagiert für Demokratie“ stand, von Dr. Gregor Rosenthal eröffnet. Durch gezielte Fragen bei Aufwärmspielen lernten sich die Teilnehmer untereinander kennen. Außerdem bekam jeder Teilnehmer eine Tasche mit T-Shirts, Blöcken und Informationszetteln. Jeder Teilnehmer hatte im Vorfeld vier Workshops oder Außenforen ausgewählt, die er dort ab dem zweiten Tag besuchte. Gemeinsam in Gruppen wurde das Workshopthema erarbeitet und auf Plakaten festgehalten. Das Ziel der Außenforen war, die Geschichte Deutschlands besser kennen zu lernen in dem man zum Beispiel das Stasigefängnis oder das Stasimuseum besuchen wollte. Alle Workshops und Außenforen liefen unter dem diesjährigen Motto. Positives Feedback der Studierenden kam zu den Workshops „Cybermobbing“, „Konfliktmanagement“, „Kinderarmut“ und „Teamarbeit“.

Nach den Workshops hatten die Studierenden Freizeit um sich Berlin genauer anzuschauen, darunter Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Berliner Mauer, aber auch die Menschen und deren Kultur, beispielsweise an einem Streetmarkt.


Am letzten Tag fand ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt, welcher von den Workshopteilnehmern „Gospel“ musikalisch begleitet wurde. Anschließend fand der Festakt zur Feier des Grundgesetzes im Delphi Filmpalast statt. Dort wurde der „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ 2018 ausgezeichnet. Der gesamte Kongress wurde verfilmt und uns dort gezeigt. Als Ausklang fand für alle Teilnehmer eine Abschlussparty im Heimathafen Neukölln statt. Dort gab es die Möglichkeit sich untereinander bei Speis und Trank auszutauschen. Der Jugendkongress war für die Studierenden eine positive Erfahrung, die sie jedem weiterempfehlen können. Um weitere Eindrücke zu erhalten, gibt es die Möglichkeit den Film „Jugendkongress 2018“ unter folgendem Link anzusehen:

Bündnis für Demokratie und Toleranz


Teamtage der TZ 2 am 04. und 05. Mai 2018 in Berchtesgaden:

Betriebserkundung SPDI Berchtesgadener Land / Gasthof Obermühle / Zauberwald / Jugendherberge Strub / Bunter Abend / Königsee

Pünktlich und motiviert trafen der Kurs TZ 2 mit den Betreuern Frau Bichler, Herr Jakovic und Frau Nowak-Lau in Bad Reichenhall ein. Die Anreise wurde durch mehrere Fahrgemeinschaften erleichtert.

Nach einer anfänglichen Verwirrung, die durch eine unglückliche Kommunikation im Vorfeld der Betriebserkundung entstand, gaben die Referenten ihr Bestes und konnten in Folge einen ausführlichen Bericht über die Einrichtung geben. Frau Haase lies sich keine Unsicherheit anmerken und durch die freundliche Bewirtung mit Kaffee, Tee und Säften wurde die Atmosphäre weiter gelockert. Interessant war die Vernetzung der Einrichtung. Als sozialpsychatrischer Dienst verfügt der Träger über ein Angebot, dass auf Hilfesuchende möglichst zielgerichtet und individuell zugeschnitten werden kann. Dazu gehören Gruppenangebote, ambulante Soziotherapie, betreutes Einzelwohnen, die Tagesstätte und- für ältere Menschen- eine Gerontopsychiatrie. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit der Klinik in Freilassing. Bad Reichenhall sieht sich als Kreisstadt nicht isoliert, sondern arbeitet im Gegenteil mit dem gesamten Landkreis zusammen. Die Tagesstätte „Gelbes Haus“ bietet ca. 70 Personen eine Vielzahl an Gruppenangeboten. Diese sind beispielsweise: Gemeinsame Mahlzeiten, Wandern, Musiktherapie, Flohmärkte und vieles mehr. Der Internetauftritt gibt darüber detaillierte Informationen. Der „Tiroler Hof“, eine stationäre Einrichtung, besitzt 18 Einzelappartements.


Für unser Berufsbild war natürlich auch die Sicht auf die Arbeit der Sozialtherapeuten, Sozialpädagogen und Erzieher interessant. Es handelt sich im „Tiroler Hof“ um eine Arbeit im Schichtdienst. Die Klienten werden in den fünf Lebensbereichen, die in Gesundheit, Finanzen, Beziehung, Emotionen und Sinn des Lebens aufgeteilt sind, unterstützt. Einen wichtigen Teil der Arbeit stellt die Dokumentation dar, aber der Austausch mit Kollegen kommt nicht zu kurz. Die Betreuer bieten ihren Klienten eine Vielzahl Angebote an und bringen damit ihre besonderen Fähigkeiten ein. Der Rundgang zeigte uns, dass die Angebote angenommen werden. Durch den Verkaufsraum von Antiquitäten sowie einem öffentlich zugängigen Restaurant in dem Betreute beschäftigt sind, findet auch ein reger Austausch mit der Umgebung statt.

Nach der Verabschiedung begaben wir uns in das urige Gasthaus „Obermühle“. Das Essen und auch die Unterhaltung an den Tischen waren sehr gut. In Folge machten wir uns auf zum Parkplatz am Zauberwald. Auf einem herrlich verwunschenen Weg, der von moosbewachsenen Felsformationen und uralten Bäumen gesäumt wurde, wanderten wir entlang eines Baches bis zum idyllisch gelegenen Hintersee. Das Glück war uns hold, und so konnten wir auch den Rückweg noch trockenen Fußes hinter uns bringen. Erst als wir alle wieder in den Autos saßen, begann es zu regnen.

In der Jugendherberge angekommen bezogen wir unsere Zimmer und dann stand auch schon das Abendessen im Speisesaal bereit. Ab 19 Uhr versammelten wir uns alle im Aufenthaltsraum, wo der gemütliche Teil des Abends begann. Mit Gemeinschaftsspielen, Gelächter, Getränken, Gitarrenmusik und Gesang ließen wir dort der Tag ausklingen.

Obwohl für einige von uns die Nacht eher kurz war, trafen sich am Samstag wieder alle pünktlich zum Frühstück im Speisesaal der Jugendherberge. Frisch gestärkt räumten wir unsere Zimmer und machten uns auf den Weg zum Königseeparkplatz. Unterwegs zur Schiffanlegestelle inspizierten manche das Angebot der lokalen Händler und kauften Mitbringsel für ihre Lieben daheim. Die 5km über den fjordähnlich gelegenen See bis St Bartholomä legten wir nahezu lautlos in Elektrobooten zurück. Durch die großen Panoramafenster genossen wir den grandiosen Ausblick auf die umliegenden Berge. Auch Petrus war uns wohl gesonnen. Nachdem es am Morgen wolkenverhangen war, schien nun wieder die Sonne. Vor der Echowand blies unser Schiffsbegleiter das Flügelhorn und wir konnten dem weltbekannten sechsfachem Echo vom Königsee lauschen. In St. Bartholomä angekommen teilte sich unsere Klasse nach Interessen auf. Einige wanderten ein Stück, andere besuchten die barocke Kirche mit ihren markanten Zwillingstürmchen. Früher oder später zog es jeden in den schattigen Biergarten zu Speis und Trank. Dort machten wir eine kurze Reflexionsrunde. Alle bestätigten, dass die letzten beiden Tage eine Bereicherung für unsere Klassengemeinschaft und das bisherige “Highlight” waren. Zufrieden bestiegen wir nach einem letzten Gruppenfoto das Schiff zurück. Nach der Überfahrt genossen wir noch ein Eis zusammen und machten uns im Anschluss individuell auf die Heimreise.

Wir danken dem Förderverein der Fachakademie Starkheim für seine großzügige Spende.