Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf

des Diakonischen Werks Traunstein e.V.

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Rückblick


Oberkurs-d Vertiefungsgebiet 1 besucht das Salberghaus

Im Rahmen der Vertiefung 1, in der sich die Studierenden mit der Altersgruppe 0-10 Jahre beschäftigen, besuchte die Gruppe Studierende am 04.01.2018 das Salberghaus in München.

Die stellvertretende Leiterin des Zentrums, Frau Agnes Gschwendtner, nahm sich viel Zeit um das Haus mit seiner Vielfalt an Angeboten vorzustellen und die Fragen der Studierenden zu beantworten. Das Interesse der Vertiefungsgruppe war zum Einen auf die Notaufnahme gerichtet, wo Kinder zwischen 0 und 7 Jahren nach einer Inobhutnahme aufgenommen werden. Hier wurden Unterrichtsthemen zum Bereich der stationären Jugendhilfe und des Kinderschutzes aus dem Fach PML am praktischen Beispiel deutlich. Die Fragen rund um die praktische Arbeit mit den Kindern und deren Eltern wurden direkt von einer Fachkraft aus einer Notaufnahmegruppe, die besichtigt werden durfte, beantwortet.


Anschließend vertiefte Frau Gschwendtner noch die Aufgaben der Fachkräfte im Bereich der intensiven Elternarbeit des Hauses. Durch einen Film bekamen die Studierenden Einblick in den zweiten Interessensschwerpunkt, die therapeutischen Wohngruppen für Kinder von 0-7 Jahren. Auch hier wurden im Anschluss noch alle Fragen dazu geklärt. Die Gruppe konnte sich ein sehr ausführliches Bild von der besonderen Arbeit in einer stationären Einrichtung machen, welche sich auf die jüngste Altersgruppe spezialisiert hat. Einen Tag in den Ferien dafür zu „opfern“ hat sich auf jeden Fall gelohnt!


Kulturtage mit Raumprojekten der Ober- und Unterkurse

Am 20. Und 21. Dezember 2017 fanden an unserer Schule die Kulturtage statt. Das Thema hierbei war es, unterschiedlichen Dingen Raum zu geben. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Bereits 4 Wochen vor Beginn der Projekttage fand sich ein Organisationsteam, bestehend aus Lehrkräften und Studierende, zusammen. Dies nahm es sich zur Aufgabe, die Ideen der Schüler aufzunehmen, ihnen Räume zuzuteilen, den zeitlichen Rahmen zu koordinieren und vieles mehr. Hierzu fanden regelmäßig Organisationstreffen statt, um einen geregelten Ablauf garantieren zu können. Dabei sprachen sich Lehrer und Schüler immer ab um bei Problemen eine gemeinsame Lösung zu finden.

Um 08.00 Uhr startete der erste Projekttag. Hier fanden sich zu einige Lehrer und Studierende des Organisationsteams in der Cafeteria zusammen, um dort eine Anlaufstelle für alle Schüler einzurichten. Dort konnten sich diese dann im Laufe des Tages benötigtes Geld für Materialien oder nützliche Informationen einholen. Im zwei-Stunden-Takt wechselten sich dort die Schüler des Organisationsteams von 08.00 – 18.00 Uhr als Ansprechpartner ab.

Den Studierenden stand es am ersten Tag frei zur Verfügung, wann sie sich in der Schule einfinden und ihren Raum vorbereiten würden. Nur eine gewisse Anwesenheitszeit war erforderlich. Der Großteil war dabei bereits früh morgens schon in der Schule und fing sofort motiviert an ihre Ideen umzusetzen.


So planten, organisierten und schafften die Schüler frei nach ihren Vorstellungen bereits die ersten Räume. So entstand der Bobbycar-Room, die Chill-Out-Area, der Raum für Weihnachtsengel, die Weihnachtswerkstatt, der Kinoraum, der Raum für Weihnachten in aller Welt, der beSINNliche Weihnachtsraum, der Spielraum, der Meditationsraum, der Raum Zeichnen, zeichnen, zeichnen, der Smoothieraum, das Malen frei Schnauze und der Luftballonraum. Dabei war es vielen Studierenden wichtig, unterschiedliche Entspannungsmöglichkeiten anzubieten und somit dem Weihnachtsstress entfliehen zu können. Auch gab es für einige Schüler die Möglichkeit, in der Schule zu übernachten. Denn schon um 06.00 Uhr begann der nächste Tag für alle Schüler draußen vor der Aula mit Lichtern und Feuerkörben.

Anschließend entdeckten wir die verschiedenen Räume im Schulhaus. Diese Luden ein zum Bleiben, Forschen, Betrachten, Spüren, und Kennenlernen. So konnten wir beispielsweise viele leckere Köstlichkeiten der Schüler probieren, Weihnachtliches basteln, etwas über andere Kulturen kennen lernen oder den Klängen der schönen Weihnachtsmusik lauschen.


Um 08.30 Uhr fand dann eine Andacht, gehalten von Herrn Peiser, im gemütlichen Beisammensein statt. Diese wurde musikalisch von unseren Schülern mit tollen Liedern unterstützt.

Um die Kulturtage noch einmal entspannt ausklingen zu lassen, konnten nun alle Unter- und Oberkurse gemeinsam ein großes Frühstück genießen. Dieses bereiteten einige Studierende gemeinsam mit Lehrkräften zu und konnte dann zusammen in einigen Räumen verzehrt werden.

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J. Stoffl


Exkursion der Teilzeitauszubildenden vom 10.11.2017


Am 10. November haben sich viele Studierende der Teilzeitausbildung zusammen mit zwei Lehrkräften in Rosenheim vor dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien getroffen. Dort wurden wir von Fr. Klose, der Leiterin der Jugendamtsregion Rosenheim Nord, herzlich empfangen und die Studierenden konnten anfängliche “Berührungsängste” abbauen. Der Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche und Unterstützungsmöglichkeiten eröffnete den Studierenden eine Chance der Sozialraumorientierung mit ihren vielfältigen Netzwerken, Unterstützungs- und Beratungssystemen.


Es entstand das Fazit “das sind ja auch alles Menschen mit Gefühlen und freuen uns auf eine positive Zusammenarbeit”.

Nach der anschließenden Mittagspause waren wir um 12:15 Uhr bei Herrn Petzold, dem Leiter der Caritasstelle Rosenheim Nord, um uns ein fundiertes und vertiefendes Wissen über die Sozialraumorientierung mit ihren Denk- und Handlungsweisen anzueignen. Gegen 14:30 Uhr kamen wir bei Frau Hansen, der Leitung des Kinderheims “Schöne Aussicht“, an. Dort erhielten wir einen äußerst praktischen Input über die Umsetzung der Sozialraumorientierung in der Arbeit vor Ort. Gegen 16:30 Uhr endete unsere Exkursion und die Studierenden reflektierten ihren „Mehrgewinn” anhand dieses pädagogisch fundierten und praktisch sehr anschaulichen Erläuterungen der drei hospitierten Einrichtungen.


(Autorin: Bichler Monika)


Gemeinsamer pädagogischer Tag der Lehrkräfte

Bei strahlendem Sonnenschein, guten Gesprächen und gelungenem Austausch konnten sich die Lehrkräfte der beiden Fachakademien aus Traunstein und Mühldorf am Mittwoch, 11.10.2017, besser kennenlernen. Die Schulleitungen haben diesen Tag organisiert, um einen Austausch zu ermöglichen. In einem gelungen Rahmen fand sich genug Zeit dafür.

Neben ausführlichen Schulhausführungen in kleineren Gruppen, war auch ein Spaziergang innerhalb der Fachschaften möglich. Dieser Spaziergang hatte den nahegelegen Hammerwirt als Ziel, wo alle zusammen Mittag gegessen haben.


Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den Tag zu reflektieren.

Allen hat der Tag sehr gut gefallen und es wurde mehrfach nach einer Wiederholung gefragt, die vielleicht in Traunstein stattfinden wird.


Ferien an der Fachakademie

Bereits zum zweiten Mal gab es an der Fachakademie die Möglichkeit für Kinder aus dem Landkreis Mühldorf und Kinder mit Fluchterfahrung gemeinsam einen Teil ihrer Ferien zu verbringen.


Eine Gruppe Studierende plante diese inklusive Ferienmaßnahme für die erste und die letzte Woche der Sommerferien. Neben der praktischen Durchführung hatten die Studierenden viele Aufgaben zu bewältigen, die zur Organisation einer Maßnahme gehören: Entwerfen von Werbematerial und Organisation der Werbung, Sponsorensuche, Verwaltung der Anmeldungen, Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und den zuständigen AsylsozialarbeiterInnen, Planung des Programms… Diese Aufgaben wurden von den Beteiligten eigenverantwortlich gemeistert. Zwei Lehrkräfte begleiteten die Gruppe bei der Planung und Umsetzung.

In beiden Wochen gab es ein buntes Treiben im Haus und am Gelände der Fachakademie. Es wurde gespielt, getobt, gelacht, gesungen, gebastelt, musiziert, gewandert, gekocht… Die Rückmeldung der Kinder waren eindeutig: Schön war`s – nächstes Jahr kommen wir wieder!

Diese Aktion hat viele Gewinner: Die Kinder, die eine tolle Ferienwoche erlebten und die Studierenden, die ihre erworbenen Kompetenzen in den unterschiedlichsten Bereichen erproben und weiterentwickeln konnten.

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Überreichung der Urkunden „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“

Wer bekommt was er mag, ist erfolgreich.
Wer mag, was er bekommt, ist glücklich.

(Martin Luther)

Am Donnerstag, 14.09.2017, war es wieder soweit und die Fachakademie konnte ihre Absolventinnen und Absolventen ehren. Diese feierliche Verabschiedung mit der Überreichung der Urkunden zur / zum staatlich anerkannten Erzieherin / Erzieher fand in der Mittelschule in Mühldorf statt, um den Absolventinnen und Absolventen genug „Raum“ für dieses Ereignis zu geben. Der Schulleiter Herr Peiser eröffnete den Abend mit einigen persönlichen Gedanken, bevor die eigentliche Ehrung startete.

Mit dem Zitat Martin Luthers „Wer bekommt was er mag, ist erfolgreich. Wer mag, was er bekommt, ist glücklich.“ forderte Herr Peiser alle auf, sich einzubringen. Der Beruf der Erzieherin und des Erziehers ist aufregend, da man es unter anderem mit Kindern zu tun habe und die pädagogische Arbeit mit Kindern ist ein „Dienst an Gott“, wie es Herr Peiser von dem Luther Zitat „Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.“ herleitete.

Frau Glück nutze ebenfalls den Bezug zu der Arbeit mit Kindern, um den Absolventinnen und Absolventen zu verdeutlichen, dass Kinder Kinder bleiben und man eigene Fehler und die der Kinder annehmen möge. Aus dem Buch von Wolfgang Schmidbauer „Raubbau an der Seele“ zitierte sie einige Passagen, mit dem treffenden Schlussgedanken, dass Zeit nicht Geld sei, sondern „Zeit ist Leben“.

Für die Ehrung wurden alle Absolventinnen und Absolventen auf die Bühne gebeten, um die Urkunden von ihren ehemaligen Praxislehrkräften zu empfangen.


Nach der feierlichen Zeremonie gab es die Möglichkeit sich mit ehemaligen Lehrkräften über die vergangenen Jahre zu unterhalten. Während dieser Unterhaltungen konnte man immer wieder hören, wie den ehemaligen Studierenden gratuliert wurde.

In diesem Sinne auch hier noch einmal - Herzlichen Glückwunsch!

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Unser Kulturfest – immer wieder ein Erlebnis

Auch dieses Jahr hat es wieder sehr viele Besucher auf unser Kulturfest gezogen. Es war für jeden etwas geboten und die Besucher zeigten großes Interesse an allen Projekten. Eine Besonderheit dieses Jahr war sicherlich das Projekt von Herrn Peiser, das anläßlich des Reformationsjubiläums durchgeführt worden ist. Besucher konnten eigene Thesen entwerfen und diese an Stelen an der Fachakademie befestigen. Jetzt schmücken die vielen Thesen der Besucher zusammen mit den bereits entstandenen Thesen von Studierenden den Außenbereich der Fachakademie.


Aber die Gäste haben ihre kreativen Arbeiten nicht nur an der Fachakademie gelassen. Viele, vor allem junge Gäste, haben sich auch tolle Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen können, die sie unter Betreuung von Studierenden selbst hergestellt haben. Neben der Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, haben sich viele Gäste von Workshops, Informationsveranstaltungen und der musikalischen Untermalung des Festes den Nachmittag versüßen lassen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt und die Gäste konnten neben heimischen Produkten, wie Steckerlfisch oder den Klassikern wie Grillfleisch, auch einmal etwas Exotischeres probieren. Unsere syrischen Freunde haben wieder frisch zubereitete Produkte aus ihrer Heimat gekocht, was den Besuchern sichtlich geschmeckt hat, da immer hungrige Gäste vor dem Stand auf ihre Bestellungen gewartet haben.

Exotisch war nicht nur das Essen auf dem Kulturfest, auch musikalisch wurden die Besucher um die „Welt geschickt“. Dieses Jahr konnten wir neben der schuleigenen Samba-Percussion-Gruppe auch eine Gruppe der Förderschule begrüßen, die ebenfalls richtig Stimmung gemacht hat. Neben brasilianischen Klängen hat Herr Kowsoleea mit vielen Musikern balinesische Klänge an die Fachakademie gebracht. Das bereits bekannte Jegog wurde durch ein Gamelan erweitert.


Informativ für alle, die in Starkheim ihre Ausbildung bereits hinter sich haben oder für alle, die gerne KinderpflegerIn oder ErzieherIn werden möchten, war die „Infobörse“. Hier wurde über die Ausbildung allgemein informiert, sowie über zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an der Fachakademie, sowie über den dualen Studiengang. Um hier fundiert informieren zu können, wurde unser Kollegium von Frau Tönshoff, der Studiengangskoordinatorin Pädagogik der Kindheit und Jugend von der Hochschule Rosenheim, unterstützt.

Nach diesem erneut gelungenen Kulturfest, freuen wir uns schon auf das nächste Kulturfest im Juli 2018, auf dem wir sicherlich wieder viele Gäste begrüßen dürfen.

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Neue Thesen am Ort der Entschleunigung

Nach monatelanger Vorbereitung war es am 21.7.2017 endlich so weit und der Schulleiter der Fachakademie für Sozialpädagogik in Mühldorf, Herr Peiser, konnte eine neue Attraktion für Mühldorf eröffnen.

Als fächerübergreifendes Schulprojekt hat Herr Peiser zusammen mit seiner Kollegin Frau Schweiger-Hubl das diesjährige Reformationsjubiläum von Martin Luther zum Anlass genommen, um einen „neuen“ Thesenanschlag zu vollziehen. Die theologischen Grundlagen brachte er ein und die gestalterische Umsetzung seine Kollegin zusammen mit jeder Menge Studierender. Ziel war es auf Holzstelen „moderne“ Thesen von Studierenden anzubringen. Diese Stelen mit den Thesen wurden auf dem Gelände der Fachakademie für alle Besucher frei zugänglich aufgestellt und bieten einen „Ort der Entschleunigung“, wie es Frau Schweiger-Hubl bei der Eröffnung treffend formuliert hat. Alle Besucher sind aufgefordert sich Gedanken über die von den Studierenden gemachten Thesen zu machen, um vielleicht für sich selbst eine These aufzustellen.

Stelen an der Fachakademie

Dies wird unter anderem ein Projekt des diesjährigen Kulturfestes der Fachakademie, welches am Sonntag den 23.07.2017 ab 11 Uhr stattfinden wird. Besucher können selber Thesen erstellen und diese auch selber gestalten, um sie dann an einer Stele befestigen zu lassen. Jeder, der Lust hat, kann dem Aufruf Herrn Peisers folgen und sich überlegen „was wollte ich schon immer einmal der Welt laut sagen?“

Modern sind jedoch nicht nur die Thesen der Studierenden, sondern auch die Umsetzung. Frau Schweiger-Hubl hat sich durch die moderne Street Art inspirieren und die Stelen mit der Spraydose bearbeiten lassen. Auf diese vorbearbeiteten Stelen wurden anschließend kleine Kupferfolien und Tonfliesen angebracht, auf denen die Thesen gedruckt wurden. Hier schließt sich der Kreis zum Ursprung Martin Luthers aus dem Jahr 1517, der sich den Buchdruck zu nutze machte, um seine Thesen zu verbreiten.

Dass dieses Thema den Zahn der Zeit trifft wird durch die hochrangigen Gäste deutlich, die Herr Peiser bei der feierlichen Eröffnung begrüßen konnte. Neben Herrn Karau, dem 1. Vorstand des Diakonischen Werks Traunstein, kamen auch Frau Raith, die Schulleiterin des Ruperti-Gymnasiums, der Schulleiter des sonderpädagogisches Förderzentrums Herr Schröder, Frau Pfarrerin Klopfer im Namen des Dekanatsbezirks Traunstein, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landratsamtes.

Umrahmt wurde die feierliche Einweihung durch Bläserinnen und Bläser der Fachakademie, die evangelische Choräle aus der Reformationszeit spielten und natürlich den vielen Studierenden und Lehrkräften, die fleißig mitgesungen haben.


Projekttage in der berufsbegleitenden Ausbildung in Teilzeitform

7. bis 8. Juli 2017

In diesem Jahr  fanden vom 7. bis 8.7.2017 an der Fachakademie Projekttage in der berufsbegleitenden Ausbildung statt. Hierzu haben Studierende aus dem Berufsbegleitenden TZ 2-Kurs drei Themen aufgegriffen und sich mit diesen intensiv beschäftigt.

Anbringung von selbstformulierten Thesen 

Im Rahmen des 500 jährigen Jubiläums der Luther Thesen bekamen die Studierenden der Fachakademie die Möglichkeit, ihre eigene persönliche These zu entwickeln und an Hand von Tonkacheln zu gestalten. Diese Kacheln spiegeln die Thesen  auf künstlerische Weise wieder. Wie damals sind die Thesen „angeschlagen“ und auf dem Außengelände der Fachakademie ausgestellt.

Kneippanwendungen für Kinder 

Zwei „erfrischende“ Projekttage hatte die Gruppe Kneippanwendungen für Kinder. Sie konzentrierten sich überwiegend auf die Hydrotherapie und besuchten dafür die örtlichen Kneippanlagen am Wasserschloss in Mühldorf. Sie testeten verschiedene Kaltwasseranwendungen und setzten sich mit den Indikationen auseinander. Ebenso machten sie sich Gedanken darüber, wie eine praktische Anwendung im Kindergarten aussehen kann. 

Tischharfe selbst bauen 

Bei diesem Projektthema hat der TZ 2-Kurs die Möglichkeit bekommen, eine Tischharfe selbst zu bauen. Der begnadete Instrumentenbauer Franz Bauer aus Großgmain aus Österreich hatte alle Materialien und Werkzeuge perfekt vorbereitet. Herr Bauer bestach durch seine liebevolle, praktische und fachlich fundierte Art und Arbeitsweise. 

Die Studierenden aus dem TZ 2-Kurs lernten in diesen zwei Tagen viel über Klang, Materialien, Umgang und Beziehung zu einem Instrument. Am wichtigsten war jedoch die Erfahrung, dass so ein Ergebnis nur möglich ist, wenn alle zusammenhelfen. Viele Arbeitsschritte waren nur mit Hilfe eines Partners möglich. Am Ende konnte jeder der zwölf Teilnehmer seine eigene Tischharfe präsentieren.

Die Studierenden aus dem TZ 2-Kurs bedanken sich bei allen, die die Projekttage in der berufsbegleitenden Ausbildung in Teilzeitform unterstützt haben.


Jugendkongress 2017

Junge Ideen! - Für eine lebendige Demokratie

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf nahm auch dieses Jahr mit 13 Studierenden und zwei Lehrkräften im Rahmen eines Wahlfaches am Jugendkongress in Berlin teil. Der Jugendkongress wird vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) veranstaltet.

Mehr als 450 Jugendliche aus ganz Deutschland kamen vom 20.–24. Mai 2017 im Kongresscenter bbc zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, sich zu vernetzten und um sich auszutauschen. Es wurden zahlreiche Workshops und verschiedene Außenforen angeboten und die Teilnehmer konnten sich ganz nach ihren Interessen für zwei Workshops und zwei Außenforen anmelden, um sich passend zum Motto zu informieren und ihre eigenen Erfahrungen einzubringen. Der Besuch im Deutschen Bundestag, die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen oder das Anne-Frank-Museum sind nur eine kleine Auswahl aus dem vielfältigen Angebot, das von den Studierenden aus Starkheim mit großem Interesse besucht wurde.

Am letzten Tag wurde vormittags ein ökumenischer Festgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gehalten. Der besuchte Workshop “Gospelchor” begleitete den Vormittag musikalisch. Zum Abschluss fand der Festakt zum Tag des Grundgesetzes und die Abschlussfeier statt. Die Studierenden haben in den vier Tagen einen sehr guten Einblick in sozial engagierte Projekte deutschlandweit und über die kulturellen und politischen Hintergründe Berlins bekommen.


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Bildungsmesse in Mühldorf wieder ein voller Erfolg!

Auch dieses Jahr war die Fachakademie für Sozialpädagogik aus Mühldorf auf der Bildungsmesse vertreten und wieder einmal war es ein voller Erfolg. Am Freitag und am Samstag, den 12. und 13. Mai konnten sich sehr viele Interessierte über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an der Fachakademie bei den anwesenden Lehrkräften und den unterstützenden Studierenden informieren.

Auf Grund des neuen Studiengangs, den die Fachakademie in Kooperation mit der Hochschule Rosenheim anbietet, war das Interesse bei (Fach-) Abiturientinnen und Abiturienten dieses Jahr sehr groß. Es wurden viele detaillierte Fragen zum Aufbau des Studiums gestellt, wie auch Fragen zur Ausbildung an der Fachakademie. Auch über die Ausbildung in Teilzeitform wurde informiert.

Da dieses Jahr bereits die Flyer und Plakate für das diesjährige Kulturfest fertig waren, konnte dafür ausgiebig Werbung gemacht werden, welche sehr positiv aufgenommen worden ist. Man kann sicher sein, dass am 23. Juli bei unserem Kulturfest sehr viele Besucher der Messe ihren Weg nach Starkheim finden werden, um sich die Schule und ihr Angebot noch einmal anzuschauen. Wir freuen uns schon auf viele interessante Gespräche und natürlich noch mehr ganz viele persönlich im übernächsten Schuljahr bei uns begrüßen zu dürfen.

Nach dieser erfolgreichen Messe freuen wir uns schon darauf im nächsten Jahr wieder vielen Besuchern unsere Fachakademie präsentieren zu dürfen.

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Volleyball-Turnier der Oberkurse

Am 25. April fand das alljährliche Volleyball-Turnier der Oberkurse statt. Jede Klasse stellte ein Team zusammen und auch die Lehrer waren mit dabei. Unter dem Motto „Dabei sein ist alles!“ gab jede Mannschaft ihr Bestes. Spaß hatten alle, ob beim Spielen selbst oder beim Anfeuern ihrer Klassenkameraden.

Nach vielen spannenden Spielen konnte sich im Finale der Oberkurs B gegen die Lehrer durchsetzen.


Besuch im Bayerischen Landtag

Am Freitag, 17. März 2017 besuchten Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik den Bayerischen Landtag in München. Das Programm sah eine Einführung in den Aufbau und die Aufgaben des Landtages vor. Die Führung durch das Maximilianeum hinterließ bei den Besuchern sichtlich großen Eindruck mit seinen historischen Sälen, großen Gängen und den überdimensionalen Gemälden.

Ganz besonders freuten sich die Studierenden auf das Gespräch mit Staatsminister Dr. Marcel Huber im Plenarsaal des Bayerischen Landtages, bei dem sich der Staatsminister eine Stunde Zeit nahm. Der Minister redete über den Ablauf von Landtagssitzungen, die Sitzverteilung im Landtag und über die Vielzahl an debattierten Themen im Landtag. Anschließend stellten die Studierenden Fragen an den Minister, wie zum Beispiel, welche Werte dem Minister wichtig sind.

Im weiteren Programm folgte ein Besuch und Führung durch die Bayerische Staatskanzlei. Herr Dr. Marcel Huber empfing die Gruppe persönlich und führte die Studierenden mit seinen Mitarbeitern durch die Räumlichkeiten der Staatskanzlei. Auch bekamen Studierende die Gelegenheit, das Büro von Staatsminister Marcel Huber zu besichtigen.

Vor der Heimfahrt mit dem Bus war auch noch Zeit zur freien Verfügung. Die Fahrt und -Verpflegungskosten übernahm der Bayerische Landtag.


Projekttage 2017

Erzieherinnen und Erzieher leisten in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern wichtige und wertvolle Bildungsarbeit. Eine sozialpädagogische Methode Bildungsprozesse zu gestalten ist die Projektarbeit. Um den Studierenden diese Methode näher zu bringen, fanden vom 30.01. bis 02.02.2017 an der Fachakademie Projekttage statt.

Es bildeten sich acht Interessensgruppen die Themen wie „Selbsterfahrung mit Handicap“, „Bilderbücher im Wandel“, „Spielzeug selbst herstellen“, „Psychohygiene – Wellness für Erzieher“ u.v.m. bearbeiteten.

Mit einem hohen Anteil an Selbstorganisation und eigenständiger Arbeit näherten sich die Studierenden dem jeweiligen Thema mit ihren individuellen Fragestellungen an und konnten am Ende der Projekttage auf einen reichen Schatz an Ergebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen blicken. Für die professionelle Begleitung von Projektgruppen in ihren zukünftigen Einsatzfeldern ist diese Erfahrung ein wichtiger Grundstein.

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Berufsinformationsabend der Realschule Wasserburg

Die Fachakademie war am Berufsinformationsabend der Realschule Wasserburg am 31.01.2017 mit einem Stand vertreten.

Die Ausbildung zur „staatlich anerkannten Erzieherin” / zum „staatlich anerkannten Erzieher” war ein gefragter Berufszweig an diesem Abend, so dass die beiden Lehrkräfte und drei Studierende viele Gespräche zum Aufbau der Ausbildung und den möglichen Arbeitsfeldern führen konnten. Auch über den dualen Studiengang konnte informiert werden.


Eröffnung des Studiengangs Pädagogik der Kindheit und Jugend

Am 06. Oktober 2016 war es endlich so weit, der duale Studiengang Pädagogik der Kindheit und Jugend wurde mit einem Festakt im Landratsamt Mühldorf feierlich eröffnet.

Von der Idee einen Studiengang mit der Erzieherausbildung zu verknüpfen und diesen auch heimatnah anzubieten, bis zum Startschuss verging einige Zeit. Doch das Engagement der Initiatoren und die Arbeit der Projektmitarbeiter auf Seiten der Hochschule Rosenheim, des Landratsamtes Mühldorf und der Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf haben sich gelohnt. Ab sofort können angehende Erzieherinnen und Erzieher, welche die notwendigen Zugangsvoraussetzungen mitbringen, neben ihrer Ausbildung an der Fachakademie in Mühldorf oder an einer der kooperierenden Fachakademien, einen Bachelorstudiengang absolvieren. Die Hochschule Rosenheim hat ihren Campus in Mühldorf um dieses Angebot erweitert.

Damit eine wirkliche Verzahnung der Ausbildung und des Studiums gewährleistet ist und sich die Ausrichtung des Studiengangs in Richtung MINT-Pädagogik und Leitungsaufgaben im Curriculum wiederspiegeln, wurde von Beginn an auf eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Fachakademie gesetzt.

Stefanie von Maikowski (Hochschule Rosenheim), Marianne Glück und Kerstin Haider (beide Fachakademie Mühldorf) erarbeiteten daher gemeinsam die Konzeption und das Curriculum für den dualen Studiengang Pädagogik der Kindheit und Jugend.

Die Fachakademie freut sich über dieses neue attraktive Angebot im Ausbildungsportfolio und wünscht allen frisch gebackenen Studentinnen und Studenten viel Erfolg!